21.01.2026 – Bei Donald Trumps Auftritt beim World Economic Forum (WEF) in Davos hat der US-Präsident die sicherheitspolitische Bedeutung von Grönland erneut betont. Trump stellte die arktische Insel als einen zentralen strategischen Raum für die Verteidigung Nordamerikas und der westlichen Allianz dar und verwies auf ihre geografische Lage zwischen Nordamerika und Europa sowie auf die zunehmende sicherheitspolitische Bedeutung der Arktis. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, neuer Schifffahrtsrouten und wachsender Aktivitäten Russlands und Chinas erklärte er, Grönland spiele eine wichtige Rolle für Frühwarnsysteme, Raketenabwehr und militärische Logistik. Trump machte deutlich, dass die Vereinigten Staaten aus seiner Sicht ein verstärktes sicherheitspolitisches Engagement in der Region für notwendig halten. Zugleich äusserte er Erwartungen an Bündnispartner, insbesondere Dänemark, im Hinblick auf die sicherheitspolitische Verantwortung für Grönland. In diesem Zusammenhang verwies Trump auf die historische Rolle der Vereinigten Staaten, die seit dem Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges massgeblich zur militärischen Sicherung Grönlands und des nordatlantischen Raums beigetragen hätten. Diese Verantwortung bestehe aus seiner Sicht bis heute fort. Einen Einsatz militärischer Gewalt schloss Trump ausdrücklich aus, betonte jedoch, dass Gespräche und Verhandlungen notwendig seien, um den sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Arktis zu begegnen.
19.01.2026 – In den Tagen haben sich die Spannungen rund um Grönland weiter verschärft. Auslöser waren wiederholte Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, der seine Forderung nach einer stärkeren Kontrolle der Vereinigten Staaten über die arktische Insel bekräftigte und dabei erneut wirtschaftlichen Druck auf internationale Partner ins Spiel brachte. In Washington wurde betont, dass Grönland aus Sicht der USA eine zentrale Rolle für die nationale und kollektive Sicherheit im arktischen Raum spiele.
Parallel dazu positionierten sich europäische NATO-Staaten deutlicher. Dänemark und mehrere Verbündete signalisierten in internen Beratungen sowie öffentlichen Stellungnahmen ihre Bereitschaft, die militärische Präsenz in Grönland langfristig auszubauen. Ziel sei es, europäische Handlungsfähigkeit in der Arktis zu demonstrieren und zugleich klarzustellen, dass sicherheitspolitische Fragen Grönlands im Rahmen bestehender Bündnisstrukturen und unter Wahrung der Souveränität des Königreichs Dänemark zu behandeln seien.
In diplomatischen Kreisen wurde Trumps Rhetorik zunehmend als strategischer Druckversuch gewertet, der über reine Symbolpolitik hinausgehe. Beobachter verwiesen darauf, dass die wiederholte zeitliche Rahmensetzung durch den US-Präsidenten sowie die Verknüpfung der Grönland-Frage mit handelspolitischen Instrumenten auf eine bewusste Eskalationsstrategie hindeuteten. Zugleich blieb offen, welche konkreten Schritte Washington kurzfristig tatsächlich einzuleiten bereit ist.
Es zeichnet sich damit ein zunehmend polarisiertes Bild ab: Während die USA ihre sicherheitspolitischen Ansprüche auf Grönland weiter zuspitzten, rückten europäische NATO-Partner enger zusammen und betonten die Bedeutung multilateraler Lösungen. Grönland selbst blieb in dieser Phase Gegenstand internationaler Machtprojektionen – ohne dass seine politische Zukunft konkret neu verhandelt wurde.
17.01.2026 – US-Präsident Donald Trump hat erneut Druck auf internationale Partner ausgeübt und angedeutet, Länder mit Strafzöllen zu belegen, die eine stärkere Kontrolle der USA über Grönland nicht unterstützen. Der Republikaner begründete seine Aussagen mit strategischen und sicherheitspolitischen Interessen der Vereinigten Staaten in der Arktis.
16.01.2026 – Dänemark und mehrere europäische NATO-Verbündete wünschen eine dauerhaftere militärische Präsenz in Grönland, um die Sicherheit im arktischen Raum zu stärken. Dänemarks Verteidigungsminister sagte, dass neben verstärkten dänischen Truppen auch alliierte Soldaten aus Ländern wie Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Finnland und den Niederlanden auf rotierender Basis stationiert werden sollen – als Zeichen europäischer Entschlossenheit angesichts geopolitischer Spannungen in der Arktis.
09.01.2026 – Donald Trump gibt an, Grönland sichern zu wollen – „ob es ihnen gefällt oder nicht“
US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung bekräftigt, dass die Vereinigten Staaten aktiv in Bezug auf Grönland werden und notfalls auch harte Massnahmen ergreifen würden, um die strategisch wichtige Insel unter ihre Kontrolle zu bringen. „Wir werden etwas in Bezug auf Grönland unternehmen, ob es ihnen gefällt oder nicht“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus, wie mehrere Medien berichten. Trump begründete seine harte Rhetorik damit, dass Russland oder China die Insel übernehmen könnten, wenn die USA nicht handeln würden. „Wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn“, erklärte er und fügte hinzu, er bevorzuge zwar eine Einigung – „den einfachen Weg“ –, „aber wenn wir es nicht auf die einfache Weise machen, dann auf die harte Weise“. Auf Nachfrage nach einem möglichen Kaufpreis für Dänemark sagte Trump, derzeit rede er noch nicht über Geld, „aber vielleicht später“. Trump bezeichnete die Kontrolle über Grönland als eine nationale Sicherheitspriorität der USA und argumentierte, die bestehende amerikanische Militärpräsenz reiche nicht aus, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten. Er betonte, man müsse das Gebiet besitzen, nicht nur verteidigen. Dänemark und europäische Verbündete reagierten weiter empört auf Trumps Aussagen und betonten, dass Grönlands Zukunft allein von dessen Bevölkerung und dem dänischen Königreich bestimmt werden müsse.
06.01.2026 – US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, dass Grönland eine „nationale Sicherheitspriorität“ für die Vereinigten Staaten darstellt. Dies teilte das Weisse Haus in einer schriftlichen Stellungnahme mit, über die Reuters berichtet. Die Erklärung erfolgte als Antwort auf mehrere Fragen der Nachrichtenagentur. Präsident Trump hat klargestellt, dass der Erwerb Grönlands eine nationale Sicherheitspriorität für die USA ist, heisst es in der Stellungnahme. Weiter wird ausgeführt, dies sei entscheidend, um Gegner der Vereinigten Staaten in der Arktisregion abzuschrecken. Zudem heisst es, Trump bespreche gemeinsam mit seinem Team verschiedene Möglichkeiten, dieses „wichtige aussenpolitische Ziel weiterzuverfolgen“. „Und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung“, heisst es weiter in der Erklärung laut Reuters.
06.01.2026 – Stephen Miller bekräftigt harte US-Position in CNN-Interview.
Stephen Miller, Ehemann von Katie Miller und enger Berater von Donald Trump (stellvertretende Stabschef), hat in einem Interview mit dem US-Sender CNN heute Nacht die Haltung der US-Regierung in der Grönland-Frage erneut unterstrichen. Dabei stellte Miller offen infrage, auf welcher rechtlichen Grundlage Dänemark Anspruch auf Grönland erhebe, und fragte weiter, wie Grönland zu einer dänischen Kolonie wurde. Miller erklärte, es sei seit Beginn der aktuellen Trump-Administration – und bereits während Trumps erster Amtszeit – offizielle Position der Vereinigten Staaten, dass Grönland Teil des amerikanischen Sicherheitsapparats sein sollte. Zwar wies er die Idee einer militärischen Intervention ausdrücklich zurück, fügte jedoch zugleich hinzu, dass „niemand militärisch gegen die USA kämpfen“ werde, wenn es um die Zukunft Grönlands gehe. Zur Begründung führte Miller an, dass die USA als führende Macht innerhalb der NATO die Kontrolle über Grönland benötigten, um die Arktis zu sichern und die strategischen Interessen des Bündnisses zu schützen. Äusserungen der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, wonach im Falle eines US-Angriffs auf ein anderes NATO-Land alles aufhören würde, wies Miller zurück. Der USA-Korrespondent des dänischen Rundfunks DR wertet Millers Aussagen als deutliches Signal dafür, dass es sich nicht um blosse Rhetorik handelt, sondern um einen festen Bestandteil der US-Regierungspolitik. Zwar stelle das Interview keine neue Eskalationsstufe dar, es unterstreiche jedoch, dass Washington seine Ambitionen in Bezug auf Grönland langfristig und konsequent verfolgt – unabhängig von Einwänden aus Dänemark oder Grönland.
05.01.2026 – An Bord der Air Force One wollte Donald Trump zunächst nicht über Grönland sprechen.
Auf die Frage eines Journalisten, ob er in der Grönland-Frage „zur Tat schreiten“ wolle, wich der US-Präsident aus. „Ich will nicht über Grönland sprechen. Ich will über Venezuela, Russland und die Ukraine sprechen“, sagte Trump. Doch ganz ließ ihn das Thema nicht los. Wenig später kam er selbst darauf zurück und nannte einen auffälligen Zeitrahmen: „Wir werden uns in etwa zwei Monaten um Grönland kümmern. Lassen Sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen.“ Warum er genau diesen Zeitraum wählte, ließ Trump offen. Inhaltlich bekräftigte der Präsident jedoch erneut seine sicherheitspolitischen Argumente. Grönland sei aus Sicht der USA von zentraler Bedeutung für die nationale Sicherheit. „Wir brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit“, sagte Trump und behauptete, die Region sei derzeit von chinesischen und russischen Schiffen geprägt. Zugleich äußerte er Zweifel an der Rolle Dänemarks. Das Land werde nicht in der Lage sein, die sicherheitspolitischen Herausforderungen in Grönland zu bewältigen, so Trump. Spöttisch fügte er hinzu, Dänemark habe kürzlich lediglich „einen Hundeschlitten“ zur Erhöhung der Sicherheit hinzugefügt. „Das ist wahr. Sie hielten das für einen guten Schritt“, sagte er vor den anwesenden Journalisten. Auch die Europäische Union bezog Trump in seine Argumentation ein. „Die EU braucht es, dass wir es bekommen“, sagte er mit Blick auf Grönland. „Und das wissen sie auch.“ Wann und in welcher Form die USA das Thema Grönland weiterverfolgen wollen, blieb offen. Klar wurde jedoch: Trotz anfänglicher Zurückhaltung misst Trump der arktischen Insel weiterhin große strategische Bedeutung bei.
04.01.2026 – Provokanter Grönland-Post sorgt für diplomatische Verstimmung.
Ein Social Media Beitrag von Katie Miller hat am 3 Januar 2025 internationale Kritik ausgelöst und weitere geopolitische Spannungen rund um Grönland entfacht. Miller ist eine US-amerikanische Kommunikationsberaterin, die während der ersten Präsidentschaft von Donald Trump unter anderem als Sprecherin im Heimatschutzministerium sowie im Umfeld des damaligen Vizepräsidenten Mike Pence tätig war und bis heute dem Trump-nahen politischen Lager zugehört. Sie ist die Gattin von Stephen Miller, einem der einflussreichsten und umstrittensten Berater von Donald Trump. Er war an der Ausgestaltung der US-Einwanderungspolitik beteiligt. Auf der Plattform X veröffentlichte sie ein Bild von Grönland, überlagert mit einer US-Flagge und dem Wort „SOON“:
Der Post wurde vielfach als provokative Andeutung interpretiert, die an frühere Äusserungen Trumps anknüpft, der immer wieder grosses Interesse an Grönland bekundet. Obwohl es sich um eine private Veröffentlichung handelte, wurde sie aufgrund von Millers politischer Vergangenheit und ihrer öffentlichen Rolle als politisches Signal verstanden. Aus Dänemark und Grönland folgte umgehend Kritik. Diplomatische Vertreter betonten die territoriale Integrität Grönlands sowie dessen Status als selbstverwaltetes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark. Der Tonfall des Beitrags sei unangemessen und ignoriere die politische Realität sowie die Interessen der grönländischen Bevölkerung, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Der „X“ Beitrag wurde mitlerwiele wieder entfernt.