Gemeinsame Erklärung zu Grönland

von Marcel Schütz
01/08/2026

Diese Statements wurden am 6. Januar 2026 veröffentlicht
Quelle: Dänische und Norwegische Regierung.

Erklärung von Präsident Macron (Frankreich), Bundeskanzler Merz (Deutschland), Ministerpräsidentin Meloni (Italien), Ministerpräsident Tusk (Polen), Ministerpräsident Sánchez (Spanien), Premierminister Starmer (Vereinigtes Königreich) und Ministerpräsidentin Frederiksen (Dänemark) zu Grönland.

Die Sicherheit in der Arktis bleibt eine zentrale Priorität für Europa und ist von entscheidender Bedeutung für die internationale und transatlantische Sicherheit.

Die NATO hat klargestellt, dass die Arktisregion eine Priorität ist, und die europäischen Verbündeten verstärken ihr Engagement. Wir und viele andere Verbündete haben unsere Präsenz, Aktivitäten und Investitionen erhöht, um die Arktis sicher zu halten und potenzielle Gegner abzuschrecken.
Das Königreich Dänemark – einschliesslich Grönlands – ist Teil der NATO.

Die Sicherheit in der Arktis muss daher gemeinsam erreicht werden, in Zusammenarbeit mit den NATO-Verbündeten einschliesslich der Vereinigten Staaten, durch die Wahrung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, einschliesslich der Souveränität, der territorialen Unversehrtheit und der Unverletzlichkeit der Grenzen. Dies sind universelle Prinzipien, und wir werden nicht davon ablassen, sie zu verteidigen.

Die Vereinigten Staaten sind ein wesentlicher Partner bei diesem Vorhaben – als NATO-Verbündeter und durch das Verteidigungsabkommen zwischen dem Königreich Dänemark und den Vereinigten Staaten von 1951.

Grönland gehört seinem Volk.
Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen.

Auch die nordischen Länder haben vereint ein gemeinsames Statement abgegeben:

Gemeinsame Erklärung der Aussenminister von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden vom 6. Januar 2026

Als nordische Länder, Arktisstaaten und NATO-Verbündete bekennen wir uns gemeinsam zur Wahrung von Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit in der Arktis. Wir alle haben Schritte unternommen, um Abschreckung und Verteidigung in der Region zu stärken, unter anderem durch neue Fähigkeiten, Aktivitäten, Präsenz sowie eine verbesserte Lagewahrnehmung. Wir unterstützen eine verstärkte Präsenz und erhöhte Wachsamkeit der NATO in der Region. Wir haben unsere Investitionen in die Sicherheit der Arktis erheblich ausgeweitet und sind bereit, in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und anderen NATO-Verbündeten noch mehr zu tun.

Die Sicherheit in der Arktis beruht auf der Achtung der grundlegenden Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts, einschließlich der Unverletzlichkeit der Grenzen. Das Königreich Dänemark, einschließlich Grönlands, ist Gründungsmitglied der NATO und hat historisch eng mit den Vereinigten Staaten in Fragen der arktischen Sicherheit zusammengearbeitet, unter anderem auf der Grundlage des Verteidigungsabkommens zwischen den USA und Dänemark von 1951, das Möglichkeiten für eine verstärkte sicherheitspolitische Zusammenarbeit bietet.

Wir bekräftigen gemeinsam, dass Angelegenheiten, die Dänemark und Grönland betreffen, ausschließlich von Dänemark und Grönland selbst entschieden werden.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um eine Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche handelt.